Unüberlegtes Tun

Veröffentlicht: 07/10/2012 in Tagebuch

Inspiriert durch einen Abschnitt aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ von N.D. Walsch:

Unüberlegtes Handeln ist einerseits spontan und oft intuitiv. Andererseits hat es keinen guten Ruf.
Wie oft hört man warnende Sätze wie:“Handle nicht unüberlegt!“ oder „Überlege dir das gut!“ oder „Sei nicht so kopflos!„?

Nehme ich die Warnungen ernst, gebe ich meinem gewohnten Denken wieder die Macht über mein Handeln.
Sehr oft ist gewohntes Denken von Angst gesteuert, denn es beinhaltet die Szenarien unerwünschter Konsequenzen und fast immer hat diese Angst ihren Ursprung in den ängstlichen Gedanken Anderer, auf deren Urteil ich mich immer bewusst oder unbewusst verlassen habe.
Ebenso oft dürfte mein gewohntes Denken unbewusst auch dem manipulativen Denken derer folgen, die von mir ein bestimmtes Verhalten erwarten.

Handle ich dann aus gewohntem Denken nicht irrtümlich im Glauben eigene Entscheidungen zu treffen? Sind dann meine Entscheidungen nicht eher die vorweggenommenen Entscheidungen Anderer, ohne dass ich es weiß?
Wem gestatte ich in dieser Weise mein Handeln zu kontrollieren? TV-Sendern mit Nachrichten, Werbung, Soaps? Politikern? Religiösen Eiferern?

Wie viel dessen, was ich tagsüber denke, sind meine eigenen Gedanken und wie viel davon sind vorgefertigte, mir unbewusst implantierte Gedanken?

Dazu passt dieses Zitat sehr gut: „Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.“

Was würde geschehen, wenn ich mein Handeln nicht der Angst überlasse?
Wie würde sich diese Welt entwickeln, wenn immer mehr Menschen immer weniger ihrem gewohnten, angstbesetzten Denken folgten?

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